Gastroservice
Der Gastroservice von Feldschlösschen ist schweizweit u.a. für die Wartung und Reinigung von Offenausschankanlagen der Feldschlösschen-Kunden zuständig. Servicetechniker/innen und Monteure betreuen Gastronomie Objekte und diverse Events. Sie warten die Ausschankanlagen und stellen einen reibungslosen Betrieb sicher. Klar, dass dabei auch Emissionen durch
Kundenbesuche anfallen. Diese zu reduzieren, war das Ziel der Einführung eines neuen Planungstools in der Servicezentrale in Rheinfelden, wo die Einsätze koordiniert werden.
UNGEPLANTE FAHRTEN VERMEIDEN – SYNERGIEN NUTZEN
In der Tat konnte der Gastroservice 2025 seine Einsätze deutlich optimieren. Ein Grund dafür ist, dass mehr Kunden die regelmässige Wartung mittels Service-Abo nutzen. Dadurch sank die Zahl der Störungen im Jahr 2025 bereits um rund 1 000 Fälle im Vergleich zum Vorjahr. Doch Störungen können trotzdem vorkommen – dabei bedeutet jeder Techniker-Einsatz eine Anfahrt von durchschnittlich 36 Kilometern. Das neue Planungstool verschafft der Gastroservicezentrale eine bessere Übersicht über anstehende Aufträge, ermöglicht dadurch Synergien und sorgt für weniger Fahrten mit CO2-Emissionen.
POSITIVE NEBENEFFEKTE
Nicht nur der CO2-Ausstoss ist 2025 gesunken – auch Kunden profitieren durch kürzere Reaktionszeiten seitens Feldschlösschen vom neuen Tool. Die Servicetechniker/innen haben durch die bessere Planbarkeit weniger Stress und eine höhere Arbeitszufriedenheit. Der Ausbau der digitalen Routenplanung oder der Einsatz von Elektro-Fahrzeugen birgt weiteres Reduktionspotenzial im Gastroservice.
«Jede vermiedene Störung bedeutet eine eingesparte Anfahrt und damit reduzierte CO2-Emissionen. 2025 konnten wir rund 50 000 Fahrkilometer einsparen. Bei einem Flottenverbrauch von ca. 5 l pro 100 km entspricht dies einer CO2-Reduktion von rund 11.5 Tonnen jährlich.»
Matthias Suter, Co-Leiter Gastroservice Feldschlösschen, zuständig für Support, Logistik, Beschaffung und Administration
- 50 000 km Fahrstrecke jährlich – durch 1000 vermiedene Störungen und weniger Anfahrten.
Die eingesparten Kilometer bedeuten eine Reduktion von ca. 11.5 t CO2 pro Jahr (Flottenverbrauch Ø 5 l/100 km).
• Kürzere Reaktionszeiten für Kunden.
• höherer Arbeitszufriedenheit durch planbare
Einsätze und weniger Stress für
Servicetechniker/innen und Monteure.